Die Pflanze
Botanische Familie: Fagaceae
Pflanzenteil: Knospe
Herkunft: Frankreich
Die Stieleiche erkennt man an ihren gewellten Blättern, die um einen fast nicht vorhandenen Stiel zwei Ohrmuscheln tragen. Die Eicheln, die in ihrem Fruchtbecher eingebettet sind, werden von langen Stielen getragen, daher der Name.
Sie ist ein häufiger Baum in unseren Wäldern, der sich an alle Bodentypen anpasst und einen mächtigen geraden Stamm mit einer gewundenen Krone hat. Als Einzelbaum wächst er jedoch majestätisch mit dicken, waagerechten Ästen auf einem gedrungenen Stamm.
Sein hartes und dichtes Holz hat ihm den Namen “robur” eingebracht, der im Lateinischen für Festigkeit, Stärke, Energie steht, woraus sich das Adjektiv roborativ ableitet, vom lateinischen “robare”, stärken.
Bei den Kelten ist er der heilige Baum schlechthin, das Verbindungstor zwischen Erde und Himmel, der Gastgeber, der Tempel und der Druide dru-, Baum, Eiche, und -uid, Wissen, der Hüter des Wissens und der Weisheit.
Durch die Jahrhunderte hindurch inspiriert er Mut, Kraft und Ausdauer, ein Kranz aus Eichenblättern krönte die tapferen Krieger.


